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Freude am Leben

Joseph, unser langjähriger Busfahrer (der Mann mit den eisernen Nerven), brachte es auf den Punkt: „Weisch“, so sagte er in seinem unnachahmlichen tschechischen Schwäbisch: „Skifahre isch eifach Freide am Lebe“.
Zunächst wollte sich jedoch am sehr frühen Freitagmorgen noch keine rechte Freude einstellen. Ein Wetter, bei dem man nicht einmal einen Hund vor die Tür jagt, und dann im dichten Schneetreiben den Bus beladen, die Straße vom Stumpenhof nach Plochingen gefährlicher als jeder Alpenpass. Warum, so fragt sich da mancher, tut man sich das bloß an? Nur Esther nimmt’s gelassen: „Das Leben ist halt kein Ponyhof!“
Aber wie immer stieg die Stimmung schnell. Zwar haben wir dieses Jahr auch noch Antonia verpasst, jedoch Hans und Ursus haben sich rasch getröstet. Die Neue heißt Joanna (geboren um Liebe zu geben…! )mit diversen Kosenamen und hat uns bis nach Hause begleitet. Bis jetzt ist sie noch nicht Vereinsmitglied, wir werden die Sache aber trotz ihres zweifelhaften Rufs wohlwollend prüfen. Auch der Rest der Truppe hatte viel Gaude: abends wurde wieder gezockt und gesungen, Martin hatte als erster den neuen Schirm-Song drauf (und i schwimm, schwimm, schwimm…) und die Jugendabteilung (Timo, Michi, Dennis und Sebi) wurden von ihrem Stubenältesten Markus für eine kulturelle Exkursion in das Saalbacher Nachtleben beurlaubt.
Ja und Ski gefahren sind wir auch, und wie! Am Sonntag sogar bei strahlendem Sonnenschein und wunderbarem Neuschnee. Da fällt das Aufhören schwer, aber nach 50 km Tiefschnee-Abfahrten musste sich sogar Dieter dringend im Goaßstadl erholen. Und damit wir hinterher richtig angeben können, werden wir alle unsere Skipass Nummern bei www.skicircus.at eingeben, dann erfahren wir unsere gefahrenen Höhenmeter. Die werden wir in der nächsten Ausgabe veröffentlichen, toll, oder?
Beim Heimfahren waren wir uns wieder mal einig: Joseph hat recht. Skifahren – und das Programm drumherum – ist Freude am Leben. Wer sich mitfreuen will, darf sich gerne jetzt schon für’s nächste Jahr anmelden.
G.M.