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Gut 50 gutgelaunte Kulturvereinler trafen sich am frühen Sonntagmorgen in der Krummhardter Ortsmitte. Über Gruibingen, den Albaufstieg, über die Autobahn´und dann vorbei an Steinhausen mit seiner imposanten Klosterkirche, ging es mit dem Bus auf direktem

Nach einer kurzen Stärkung trafen wir uns am Naturschutzzentrum in der Ortsmitte der 4000-Seelen-Gemeinde, wo wir erste Informationen über das Naturschutzgebiet Federsee erhielten. Der Federsee ist bekannt für seinen einzigartigen Lebensraum für ca. 265 Vogelarten und für seine wertvollen Feuchtlebensräume mit seltenen Pflanzenarten, u.a. auch Orchideen. Das Federseemoor entstand nach der letzten Eiszeit aus der Verlandung eines eiszeitlichen Schmelzwasserstausees und ist mit einer Fläche von 33 qkm das größte Moor Süddeutschlands. Die Seefläche beträgt heute nur noch 1,4 qkm und ist an der tiefsten Stelle nur 3 m tief.
Auf der Führung über den 1,5 km langen Federseesteg lernten die Interessierten die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt kennen. Auf diesem kurzen Stück veränderte sich die Landschaft vom Ried, über Schilf bis hin zur Seelandschaft des Federsees, wo wir u.a. auch Schwäne beim Brüten beobachten konnten.
Bei bestem Frühlingswetter starteten wir am Nachmittag zu einer weiteren Führung, der die Sinne auf eine ganz andere Art ansprach. Der Wackelwaldpfad eröffnete allen überraschende Einblicke in das Federseemoor – wir konnten den Wald selbst wackeln lassen! Das Wurzelwerk der Bäume ist hier nur 30 cm tief, danach finden sich ca. 6 m Moor. Durch Hüpfen auf dem weichen Boden, breiten sich die Schwingungen im Moor aus und der Boden wackelt selbst noch in einigen Metern Entfernung. Der Wackelwald hat sich zu einem naturnahen Moorwald entwickelt, in dem vor allem Moorbirke, Kiefer, Eberesche und verschiedene Weidenarten wachsen.
Danach blieb noch freie Zeit, um Bad Buchau auf eigene Faust zu erkunden, gemütlich in der Fußgängerzone beim Eis zu sitzen oder im Kurpark den Duft der Frühlingsblumen einzuatmen.
Die Rückfahrt führte uns über die Schwäbische Alb, vorbei am Schloss Liechtenstein und dem Kloster Zwiefalten wieder sicher zurück nach Krummhardt. wo ein entspannter und erlebnisreicher Ausflug zu Ende ging.