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EHL – Edgar Heinz Ludwig – das sind nicht etwa die Vornamen der Bandmitglieder, das ist einer. Nämlich der Frontmann und Namensgeber. Edgar Heinz Ludwig Zinnöcker.

Zusammen mit Steffen Hirn (Gitarre/Gesang) und Peter Funk (Kontrabass/Keyboard/Stimme) verwandelte er am Samstagabend den in reizvolles Ambiente getauchten Garten des Krummhardter Besa in österreichisches Flair, das durch Kulinarisches wie Schnitzel Wiener Art, Kaiserschmarrn, Almdudler und Most, das der Kulturverein Krummhardt anbot, noch unterstrichen wurde.
Der gebürtige Österreicher Zinnöcker, der schon viele Jahre im benachbarten Ebersbach lebt und wirkt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Publikum die österreichische Rockkultur nahe zu bringen, was ihm auch am Samstag, dem 19. Mai in der Krummhardter Folkscheuer problemlos gelang.
Unplugged spannte EHL den Bogen vom Wiener Schmäh über morbiden schwarzen Humor (Heit drah i mi ham – heut bring ich mich um), kam schon mal frivol daher (Sadomaso das entspannt) und lies vor allem immer wieder Kultklassiker aus dem „Watzmann“ von Wolfgang Ambros aufleben. Im abwechslungsreichen Programm waren Lieder von Georg Danzer und Reinhard Fendrich enthalten, die man vielleicht nicht so oft gehört hat, aber wiederum auch Songs, die jeder kennt und bei der das Publikum begeistert mitsang („Schickeria“, „Fürstenberg“ oder „Skifoahrn“.) EHL bewiesen auch, dass sie nicht nur die österreichische Musikszene kennen, sondern sie interpretierten auch internationale Klassiker wie „Forever young“, das sie am Ende ihres zweiten Sets zum Besten gaben.
Zwischen den Songs gab Zinnöcker einen kleinen Sprachkurs „Österreichisch für Alle“, den er mit seinem verschmitzten Humor vortrug, womit er nicht nur zur Allgemeinbildung beitrug, sondern auch zum besseren Verständnis der Lieder beitrug. Nach gut 3 Stunden Spielzeit ging eine fast laue Sommernacht im lauschigen und rustikal eingerichteten Folkscheuer-Garten mit drei Zugaben zu Ende.