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Wochenlang liefen die detaillierten und liebevollen Vorbereitungen hinter den Kulissen des Kulturvereins Krummhardt, um der Veranstaltung „Anno dazumal“ das Flair von „früher“ – anno dazumal eben – zu geben.

Der Morgen des 7. Oktobers, dem Erntedanksonntag, startete während des Gottesdienstes in der Kirche, der vom Goldgelbchor musikalisch umrahmt wurde, zwar mit heftigen Regenfällen, aber ab halb 1 zeigten sich erste blaue Fetzen am Himmel und am Nachmittag bummelten dann zahlreiche Besucher durch die Lindenstraße, um die vielen Aktionen und Aktivitäten zu bestaunen.

Rund um das Backhäusle, Kirche und hintere Lindenstraße gab es zahlreiche Vorführungen wie Korbmachen, Klöppeln, Spinnen, Weben, Krauthobeln, Butterrühren, Apfelsaftpressen und Sensen dengeln (schleifen). Die Besucher zeigten sich sehr interessiert bei den alten Handwerkskünsten und stellten Fragen, die gerne beantwortet wurden.

Das Backhäusle lief auf Hochbetrieb, die frischen Brotlaibe waren ruckzuck verkauft, und die mit Speck oder Schnittlauch bestreuten Hefetaler waren heiß begehrt. Nebenbei erfuhr man einiges über alte Heil- und Küchenkräuter, konnte sich beim Holzsägen messen oder einfach die vielen alten Gerätschaften begutachten, die der Kulturverein zusammengetragen hat. Beim Ortsquiz mussten die Kinder Fragen rund um Krummhardt beantworten oder konnten im Pavillon beim Weidenkörbchen-Basteln mitmachen.

Im beheizten Zelt gab es Sauerkraut mit Kesselfleisch oder Leber- und Griebenwurst, Gaisburger Marsch, Kaiserschmarrn mit Apfelmus, Kaffee, Kuchen und allerlei Getränke vom Süßmost bis zum Fassbier.

Der Kulturverein Krummhardt bedankt sich bei allen, die sich nach „Anno dazumal“ zurückversetzen ließen für ihren Besuch, allen Kuchenbäckerinnen sowie ganz besonders bei Familie Unrath, Elsbeth Roos und Familie Brückner/Dieterich, die ihre Anwesen zur Verfügung gestellt haben.