.et_fixed_nav #logo { max-height: 200px; } .et-fixed-header #logo { max-height: 160px; }

Am vergangenen Donnerstag lud der Kulturverein Krummhardt zum traditionellen Besablues in den Krummhardter Besa ein. Dies ist eine Dankeschönveranstaltung des Kulturvereins an die Familie Hallwachs, denn ohne deren Anwesen und Mithilfe wäre der Kulturvere

Für diesen musikalischen Abend hatte das Musikteam des Vereins den Vollblut-Blueser Calo Rapallo engagiert, der zusammen mit seinem Kumpel Lucky (an der Mundharmonika) für allerhöchsten Bluesgenuss im vollbesetzten Besa sorgte.
Der gebürtige Sizilianer Calo Rapallo, wohnhaft in Rudersberg, kam früh mit der Gitarre und der heißblütigen sizilianischen (Musik-)Leidenschaft in Berührung und brachte sich das Gitarrespielen selbst bei. Dabei spürte er, dass es genau das ist, was er tun wollte. Die Musik spüren, in sich aufsaugen, mit dem Publikum „spielen“, und in einer tiefen, leidenschaftlichen Trance versinken, die seinesgleichen sucht. Er spielt nicht einfach nur Gitarre, er lebt dieses Instrument und holt alle Facetten, die möglich sind, aus ihr heraus, egal ob jaulend, schmeichelnd, schmetternd oder blechern und bleibt dabei immer authentisch und der Vollblut-Blueser. Das Publikum im Krummhardter Besa war begeistert und beeindruckt zugleich. Calo erzählte zwischen den Musikstücken von Peter Green (Fleetwood Mac), Jimi Hendrix, Janis Joplin oder Robert Jones kleine Anekdoten aus seinem und dem Leben schlechthin und zog mit seinem Charme die Zuhörer in seinen Bann. Calo Rapallo spielt nicht nur Blues, er hat ihn. Mit Leidenschaft und Herzblut präsentierte er „Mercedes Benz“, „Black Magic Woman“ oder auch das tief unter die Haut gehende Stück „Albatros“ (Peter Green). Calo und Lucky zogen alle Register ihres Könnens auf ihren Instrumenten und faszinierten ein ums andere Mal das Publikum, das bei „Hey Joe“ fünf Minuten lang den Background-Chor gab und beim Schluss-Lied des dritten Sets mit „Stand by me“ am gernsten noch weitere Zugaben gehabt hätte. Nicht nur dem Publikum hatte der Bluesabend im Besa gefallen, auch Lucky und Calo fühlten sich pudelwohl, was die beiden am nächsten Tag per E-Mail wissen ließen.

Den Eintrittspreis wird die Familie Hallwachs je zur Hälfte an die Jugendarbeit der Musikvereine Aichelberg und Aichschieß spenden.