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Mit der Verpflichtung der Jason Falloon Band für die Folkscheuer am 31. Mai hatte der Kulturverein Krummhardt mal wieder voll ins Schwarze getroffen.

Im gut gefüllten Zelt im Besa-Garten in der Krummhardter Ortsmitte sorgte der englische Ausnahmegitarrist, Sänger und Komponist Jason Falloon zusammen mit Bassgitarrist Martin Hofbauer und Drummer Martin Hauser für ein Event der Extraklasse. Jason Falloon ist ein Gitarrenprofi durch und durch, der mit internationalen Größen wie The Who, Queen und Ronnie Wood bereits auf der Bühne stand.
Das erste Set der drei begann relativ ruhig u.a. mit „Heart of Gold“ oder „Delilah“ von Tom Jones. Nach der ersten Pause kamen die Bluesfans auf ihre Kosten, so startete die Band mit ihrem „Fastblues“, der nahtlos mit dem Reggae „Could you be loved“ von Bob Marley verschmolz und bereits die ersten Tänzer vor die Bühne zog. Jasons kraftvoller, kehliger Gesang brachte bei „Come together“ von den Beatles die Fans noch mehr in Stimmung. Erst recht, als Schlagzeuger Martin Hauser ein phänomenales Trommelspiel auf Falloons Gitarre zelebrierte. Schloss man die Augen, hörte man afrikanische Buschtrommeln, dabei waren es „nur“ die rhythmischen Klopf-Klänge auf der Gitarre.

Im dritten Part des abendlichen Konzerts drehten die Band richtig auf, verknüpften geschickt David Bowies „Ground Control to Major Tom“ mit „Chinagirl“, zeigten ihr ganzes gitarristisches Können mit schnellen Riffs und unglaublicher Power bei Songs von Jimmy Hendrix. Eine raffinierte Mischung aus Akustik, mal sanftem und mal druckvollem Gesang und anspruchsvoll interpretiertem Saitenspiel endete die Vorstellung im Besagarten mit „One love“ von Bob Marley, das kaum spürbar in „All we war sailing, give peace a chance“ von John Lennon ihren musikalischen sowie stimmungsmäßigen Höhepunkt fand.