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Wandertag zwischen Reben

Sonniger Wandertag zwischen den Reben am 20. Oktober 2019

Ein sonniger Oktobertag bescherte den 60 wanderfreudigen Kulturvereinsmitgliedern einen entspannten Wandertag zwischen leuchtend bunten Weinreben. Startpunkt war um 9.30 Uhr der Krummhardter Besen. Über den Schanbacher Schachentalweg und den „Streitberg“

Die Wanderung ging entlang des Strümpfelbaches, der aufgrund der ergiebigen Regengüsse des vergangenen Tages reichlich Wasser führte. Als die Truppe aus dem Wald herauswanderte bot sich ein fast mystisches Bild: leicht aufsteigender Nebel aus den Wiesen, dazu bunt gefärbte Weinreben vor strahlend blauem Himmel.

Während ein kleiner Teil den direkten Weg durch Strümpfelbach bevorzugte, wanderte der größere Teil der Gruppe vorbei am Wohnhaus des Künstlers Karl-Ulrich Nuss. Viele seiner Bronzestatuen zieren hier Garten, Dach und die Umgebung. Hier beginnt auch der Skulpturenpfad mit vielen Statuen, die entlang der Weinbergwege stehen und jede für sich ein besonderes Kunstwerk ist und eine besondere Aussagekraft hat.

Schließlich trafen alle zum Mittagessen im Lindhälder Stüble ein. Am frühen Nachmittag zog die Wandergruppe von Strümpfelbach weiter wieder durch die herrlich bunt gefärbten Weinberge, wo noch etliche dunkelrote Reben an den Stöcken hingen und noch auf ihre Ernte warteten. Zahlreiche Höhenmeter mussten erklommen werden, bevor der Karlstein erreicht wurde. Der sogenannte Karlstein erinnert an jahrelange Grenzstreitigkeiten zwischen Endersbach und Strümpfelbach über den Verlauf ihrer Markungsgrenzen. Der Streit schwelte im 18. Jahrhundert wohl seit vielen Jahren, wurde aber durch ein Ereignis im Jahr 1770 erneut aktuell aufgegriffen und bis zum damaligen Herzog Karl von Württemberg getragen.

Am 430 m hoch gelegenen Karlstein-Aussichtspunkt wartete nicht nur eine traumhafte Aussicht aufs Remstal bis nach Stuttgart auf die Kulturvereinsmitglieder, sondern auch ein extra geöffnetes Wengerterhäusle. Mitglied Gerhard „Stäffele“ Schmid bewirtete in traumhafter Atmosphäre mit seinen Weinen und einem kleinen Vesper.

So fand ein entspannter Wandertag hier seinen Ausklang und jeder konnte sich individuell früher oder später auf den Heimweg machen.

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