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2 Tage Sonne, Sand und Sport auf dem „Goldgelb“-Acker beim Wasserturm in Krummhardt

1. Aichwalder Beach-Soccer-Cup

SPUREN IM SAND
Irgendwann lehnte sich auch Rainer Geyer relaxt in einen der zahlreichen Liegestühle zurück, mit hochgekrempelten Hosen und barfüßig. Zufrieden blinzelte der Vorstand des Kulturvereins Krummhardt in die untergehende Sonne. „Jetzt fehlt nur noch das Meer“, sinnierte er beim Blick über das Rund und dachte sichtlich an die Malediven, wo er im Frühjahr Urlaub machte.

In der Tat: Einzig der Ozean fehlte auf dem Goldgelb-Acker unterm Krummhardter Wasserturm. Ansonsten war für das erste Aichwalder Beach-Soccer-Turnier samt Beachparty alles perfekt gerichtet: ein 30 mal 20 Meter großes Spielfeld, ein „Wellness“-Bereich mit Liegestühlen, Sonnenschirmen und Strohpuppen auf ebenfalls sandigem Untergrund sowie eine kleine Budenstadt für sämtliche Gaumen- und Trinkfreuden. In hunderten von Arbeitsstunden hatten zahlreiche Helfer exakt 242 Tonnen Sand in eine fantastische Urlaubs-Landschaft verwandelt. „Die Veranstaltung ist ein Riesenerfolg“, lobte auch Aichwalds Bürgermeister Nicolas Fink den veranstaltenden Kulturverein. Und fügte fast flehend hinzu: „Ich wünsche mir eine Wiederholung.“

Am Samstagabend tanzten und rockten gut 200 Besucher ohne Schuhwerk zur launigen Musik eines Diskjockeys bis weit nach Mitternacht in einer Open-air-Diskothek mit angeschlossener Bar. Wenige Stunden später wühlten zwölf Hobbyteams kräftig im Sand und rackerten, wenn auch anfänglich mit teils kleinen Augen, um den Gesamtsieg im ersten Aichwalder Beach-Soccer-Cup. Sieger wurde das Team „Pisa Polizei“, das in der Vorrunde nur Gruppenzweiter wurde, im Finale aber gegen die bis dato verlustpunktfreien „Sandbeisser“ mit 2:1 gewann. Dritter wurde die Mannschaft „Barocks“. Alle drei Teams erhielten als Preise neben einem Pokal auch Gutscheine im Wert zwischen 50 und 120 Euro. „Bertis Buben“, die Mannschaft um ihren guten Torhüter Nicolas Fink, blieb bedauerlicherweise ohne einen einzigen Punktgewinn. Wenigstens eine Flasche „Hochgewächs“ gab es als Trostpreis. Aber das Turniermotto lautete sowieso „Mitmachen ist alles“. Das galt auch für acht Jugendteams, die tags zuvor den Kopf nicht in den Sand steckten und den Fans um das Spielfeld herum tolle Tricks und schöne Tore zeigten. In die Siegerliste trugen sich hier die „Natural Born Kickers“ ein, vor den „93er-minus“ sowie „Wer das liest ist doof“.

Alle Teams lobten abschließend die Veranstaltung und wünschten sich wie Bürgermeister Fink eine Fortsetzung. Vorstand Rainer Geyer hält sich allerdings noch bedeckt, will erst die gemachten Erfahrungen „im Ausschuss verarbeiten“. Danach entschwand er wieder in einen Liegestuhl.

Ergebnisse 1. Aichwalder Beach-Soccer-Cup

„Erwachsene“
1.. Pisa Polizei
2.. Sandbeisser
3.. Barocks
4.. Dreckbollen-Kicker
5.. Dreamteam
6.. Die Goldgelben
7.. Sandmännchen
8.. Zentrum
9.. Sandsurfers
10.. Oberschnaiter
11.. Hefakicker
12.. Bertis Buben

„Jugend“
1.. Natural Born Kickers
2.. 93er-minus
3.. Wer das liest ist doof
4.. Beach-Kicker
5.. Strandhaie
6.. Beach Bombers
7.. Die wilden Kicker
8.. MX Kickers