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Und wenn er nicht verschrumpelt ist….Die Geschichte vom Krummhardter Kürbis

Es war einmal ein Kürbis. Auf Heide und Dieters Stückle im hintersten Winkel von Krummhardt führte er ein beschauliches Leben. Alle Welt redete von den berühmten Krummhardter Sonnenblumen, er aber fristete den ganzen Sommer über ein weitestgehend unbeachtetes Dasein – nur ab und zu kamen seine Pflegeeltern vorbei und betrach-teten ihn wohlwollend. Er wuchs zufrieden vor sich hin, denn er wusste, seine Zeit würde noch kommen! Nicht alle seine Artgenossen hatten so eine glückliche Kindheit – einige wurden schon früh vom Rasenmäher oder den gefräßigen Schnecken gemeuchelt, oh je!
An einem schönen Herbsttag, als die hoch gelobten Sonnenblumen längst in den Mägen von Traugotts Kühen verarbeitet waren, hatte er seinen großen Auftritt.
Auf der Krummhardter Boulebahn warteten schon 30 kleine Schönheitschirurgen mit ihren scharfen Messerchen darauf, ihm und seinen Freunden den besonderen Schliff, bzw. Schnitt zu verpassen.
Nach kurzer örtlicher Betäubung (der Kürbisse natürlich!) mit Glühwein (vom Chef-Narkosearzt Dieter) machten sie sich an’s Werk. Voller Eifer und mit roten Backen wurde unter der Anleitung von Chefchirurgin Heide und den Oberärztinnen Gertrud und Renate geschnitzt und gelöffelt, was das Zeug hielt. Das Ergebnis der „Manscherei“ konnte sich sehen lassen – die Operateure hatten ganze Arbeit geleistet.
Voller Stolz über sein schönes Aussehen leuchtete unser Kürbis von innen heraus. Beim Umzug auf dem Bollerwagen durch das abendliche Krummhardt strahlten er und seine Genossen mit den Kindern um die Wette.
Das war die Geschichte vom Krummhardter Kürbis. Und wenn er nicht verschrumpelt ist, dann leuchtet er noch heute!